WENN DER REGEN KOMMT...

Bereits die ersten Menschen schützen sich vor Unwettern, indem Sie Höhlen aufsuchten. Allerdings wurde es in den Höhlen sehr schnell, sehr eng und so war das Decken von Dächern eine der ersten Innovationen der Menschheit. Über die Jahrhunderte evolutionierten die Menschen und somit auch ihr Sinn für Kunst, Bau und Technik. Die Meister gaben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Doch die Globalisierung ermöglicht es den Bewohnern der Erde erst seit kurzem auf Produkte aus der ganzen Welt zurück zu greifen. So mussten die Menschen früher sich mit dem zufrieden geben, was in ihrer unmittelbaren Umgebung zu finden war. Im Norden griff man daher auf Reet zurück, im Süden auf Ton und in fernen Ländern gern auch auf Gold oder Glas. Mittlerweile wandelt sich das Dach vom reinen Schutzdach zum Nutzdach. Flachdächer werden begrünt. Damit gibt man der Natur etwas von dem zurück, was man ihr vorher als Baugrund entnommen hat. Gründächer speichern das Niederschlagswasser und entlasten so die Entwässerungssysteme. Ein Flachdach zur Dachterrasse ausgebildet bietet vor allem in Großstädten ein besonderes Flair. Somit schützt das Dach nicht nur vor Niederschlag, Wind und Kälte (oder Hitze), sondern erfüllt den Zweck der Nachhaltigkeit und schont gleichermaßen den Geldbeutel. Tradition trifft auf Innovation… so wird sich das Tätigkeitsfeld des Dachdeckers weiter den Bedürfnissen der Menschen unter den Dächern anpassen. Und die Meister geben ihr Wissen weiter...